Rebsorten

Bis 2015 wurden die zur Madeiraweinherstellung laut IVBAM in zwei Klassen unterteilt, in die "noblen" Rebsorten (Sercial, Verdelho, Boal und Malvasia) und die "authorisierten" Rebsorten.


Inzwischen wird zwischen den "empfohlenen" und den "zulässigen" Rebsorten unterschieden.


Zu den „empfohlenen" Rebsorten zählen fünf weiße Rebsorten:

  • Sercial,
  • Verdelho Branco,
  • Boal,
  • Malvasia candida,
  • Terrantez

und fünf rote Rebsorten:

  • Bastardo,
  • Malvasia Roxa,
  • Tinta da Madeira,
  • Tinta Negra Mole,
  • Verdelho Tinto


Zu den "zulässigen" Rebsorten zählen acht weiße Rebsorten:

  • Caracol,
  • Carao de Moca,
  • Listrao,
  • Malvasia Babosa,
  • Malvasia Fina,
  • Moscatel de Malaga,
  • Rio Grande,
  • Valverinha

sowie vier rote Rebsorten:

  • Complexa,
  • Deliciosa,
  • Tinto Negro,
  • Triufno






Sercial 



Die weiße Sercial-Traube, die auch Esgana Cao (Hundewürger) genannt wird, kennzeichnet sich durch einen sehr hohen Säuregehalt. Im Süden Madeiras wird sie bis auf 600 m bis 700 m und an der Nordküste bis auf 150 m bis 200 m angebaut.


Lange Zeit wurde davon ausgegangen, dass Sercial ein Rieslingabkömmling sei, was DNA-Analysen inzwischen jedoch widerlegten, sie stammt aus der Bucelas Region in der Nähe von Lissabon.


Auf Madeira gibt es insgesamt 17,8 ha Anbaufläche, auf der Sercial angebaut wurde.


Sercial wird für trockene Madeiraweine verwendet.












Verdelho



Die weiße Rebsorte Verdelho hat weniger Säure als die Sercial-Traube und erzeugt vollmundigere Weine. Sie stammt vermutlich aus Portugal, den Azoren oder Italien. Bis zur zweiten großen Weinkrise auf Madeira, der Reblaus, die 1872 erstmalig in Madeira auftrat, war Verdelho die am häufigsten angebaute Rebsorte auf Madeira. Etwa zweidrittel der Weinpflanzen waren Verdelho. Heute ist sie mit insgesamt 46 ha Anbaufläche auf Madeira anzutreffen. 


Sie wird auf einer Höhe von ca. 400 m an der Nordküste angebaut. Verdelho wird für halb-trockene Weine verwendet und ist auch der Hauptbestandteil des „Rainwater“-Weines.
















Boal (engl. Bual)



Die Rebsorte Boal unterteilt sich in 16 Untersorten. Auf Madeira findet sich die Sorte Boal Cachudo, die seit dem Jahr 2000 offiziell Malvasia Fina heißt. Sie stammt vom portugiesischen Festland und wird dort seit Jahrhunderten im Douro und Dao angebaut.


Im Gegensatz zur Malvasia candida ist Boal Cachudo leicht anzubauen und sehr produktiv, so dass sie bei den Weinbauern sehr beliebt ist. Sie wird zwischen 100 m und 300 m angebaut. 


Die weiße Boal-Traube wächst vor allem im Süden Madeiras. Sie wird auf einer Höhe von 100 m bis 300 m angebaut. Aus ihr werden halb-süße vollmundige Weine hergestellt. Insgesamt finden sich auf Madeira 18,2 ha Anbaufläche, die für den Anbau von Boal verwendet wird.














Malvasia (auch: Malvazia, engl. Malmsey)



Malvasia gibt es sowohl als rote als auch als weiße Sorten. Beide werden für einen süßen Madeirawein verwendet. Die Rebsorte Malvasia candida wurde bereits im 15. Jahrhundert auf Madeira angebaut. Candida bezieht sich auf Candia, dem heutigen Iraklion auf Kreta, von der diese Rebsorte durch venezianische Händler nach Madeira gebracht wurde. Der Anbau vom Malvasia candida war auf Madeira immer schon gering. Die erste Weinkrise im Jahr 1852, das Auftreten des Mehltaus, dezimierte die Bestände und nach der zweiten Weinkrise, der Reblaus (1872), wurde sie nicht wieder in großem Maße angepflanzt, so dass Malvasia candida in der Mitte des 20. Jahrhunderts nahezu verschwunden war. Diese Rebsorte ist anspruchsvoll im Anbau und der Ertrag schwankt von Jahr zu Jahr sehr stark.


Noel Cossart, ehemaliger Teilhaber des Madeiraproduzenten Cossart Gordon und Autor des Buches „Madeira. The Island Vinyard“ (Christie’s Wine Publications 1984“) weiß zu berichten, dass der 1920er Malvasia der letzte Malvasia war, der aus der Rebsorte Malvasia candida gekeltert wurde.


 


In Faja dos Padres - einem kleinen wunderschönen Flecken an der Südküste - wird nach wie vor Malvasia Candida angebaut. Faja dos Padres ist im Besitz der Familie Fernandes. Sie arbeiten schon lange eng mit Vinhos Barbeito zusammen, so dass in den letzten Jahren einige Malvasia candida erschienen sind:


• BarbeitoMalvasia Cândida 1986 Fajã dos PadresNe


• BarbeitoMalvasia Cândida 1990 Fajã dos Padresue


• BarbeitoMalvasia Cândida 1993 Fajã dos Padresr


• Barbeito Malvasia Candida 20 year old


 


Malvasia wird im Süden der Insel auf einer Höhe von 150m bis 200 m angebaut. Insgesamt gibt es auf Madeira 4 ha Anbaufläche, auf der Malvasia Candida angebaut: in Faja dos Padres und in Jardim do Mar.


Die meisten Weine, die unter dem Namen „Malvasia“ oder „Malmsey“ auf den Markt kommen, werden aus der Rebsorte Malvasia de Sao Jorge hergestellt. Diese Rebsorte wird seit den 1970er Jahren an der Nordküste angebaut, wo sich insgesamt 36 ha Anbaufläche dieser Traube finden.


Die Produzenten, so Richard Mayson in seinem Buch „Madeira. The Island and their Wines“ (Oxford. 2015) unterscheiden nicht zwischen den verschiedenen Malvasia Rebsorten (Malvasia Fina, Malvasia Roxa, Malvasia Babosa); diese verschiedenen Rebsorten werden gemeinsam gepresst und gären und reifen gemeinsam. Richard Mayson schreibt: „Malmsey should therefor be thought o fas a style of wine rather than a varietal.“ (Mayson, Richard: Madeira. The Island and their Wines. Oxford 12015) Bei Malvasia handelt es sich stets um süße Madeiraweine.


Terrantez



Terrantez ist eine extrem seltene und hoch geschätzte Rebsorte. Bis 1850 war sie in großem Stile auf Madeira zu finden, wurde aber durch den Mehltau fast vollständig ausgerottet. Nach 1872 wurde sie kaum wieder angebaut. Heute finden sich alles in allem ca. 2 ha, auf denen Terrantez angebaut wird, die Gesamternte entsprich ca. 7500 kg/Jahr.


Lange Zeit wurde vermutet, dass Terrantez identisch mit der auf dem portugiesischen Festland zu findenden Rebsorte Folgosao identisch sei. DNA-Analysen konnten dies jedoch widerlegen.


Bei den meisten Terrantez-Weinen handelt es sich um Vintage-Weine, Ausnahmen sind z. B.


• Blandy’s 10 year old Terrantez 


• Vinhos Justino Terrantez Reserva


• Vinhos Justono Terratez 50 years old


• Barbeito Terrantez 15 years old


• Henriques & Henriques Terrantez 20 Years old


• Barbeito Mistura de Terrantez 30 year old


• Barbeito Terrantez Reserva Especial



Von letztgenanntem Blend, der im Februar 2021 heraus gegeben wurde, wurden lediglich 60 Flaschen abgefüllt.







Tinta Negra Mole (auch: Negramoll)



Tinta Negra entspricht der Mollar-Traube, die auf dem portugiesischen Festland angebaut wurde. Sie wurde erstmalig 1787 erwähnt als eine Rebsorte, die in Andalusien angebaut wurde. Vor hier gelangte sie vermutlich über die Karanischen Inseln nach Madeira.



Sie ist das Arbeitspferd unter den Reben Madeiras. Aus ihr können – ja nach Anbauhöhe - trockene, halb-trockene, halb-süße und süße Madeiraweine hergestellt werden. 80 bis 85% der heute hergestellten Madeiraweine werden aus Tinta Negra hergestellt. 2009 betrug die Anbaufläche für Tinta Negra auf Madeira  277 ha.


Bevor das IVBAM bzw. die Vorgängerin – das IVM (Instituto do Vinho Madeira) – die Trauben in „empfohlene“ und „zulässige“ Rebsorten unterteilte, unterschied sie zwischen den „edlen“ Rebsorten, i. e. Sercial, Verdelho, Boal und Malvasia und den „guten“ Rebsorten. Zur letzteren Gruppe zählte auch Tinta negra. Mit der Änderung dieser Einteilung in „empfohlene“ und „zulässige“ Rebsorten stieg Tinta negra zu den „empfohlenen“ auf. Im Jahr 2015 änderte das IVBAM die Regularien, so dass nun Tinta Negra auch als Rebsortenbezeichnung verwendet werden darf. 




Bis 2015 wurden Weine, die aus dieser Traube gekeltert wurden nach dem Alter (Reserva, Extra Reserva, Colheita) und dem dem Süßegrad (dry, medium-dry, medium-sweet, sweet) bezeichnet.



 D’Oliveira behalf sich damit, die rein aus Tinta negra hergestellten Jahrgangsweine als „Old wine“ mit einem Buchstaben als Indikator zu versehen:


• D’Oliveira Old Wine S 1929 („S“ für Sercial: trocken)


• D’Oliveira Old Wine B 1957 („B“ für Boal: halb-süß)


• D’Oliveira Old Wine M 1957 („M“ für Malvasia: süß)




Heute finden sie sich unter dem Namen „Tinta negra 1957“ in den Regalen



.Die erste Tinta Negra, die ihren Namen auf dem Etikett tragen durften waren die „Barbeito Tinta Negra 1998 Colheita“ und „Barbeito Tinta Negra 1996 Colheita – Ribeiro Real“, danach folgten andere Produzenten diesem Beispiel


Richard Mayson erwähnt in seinem Buch „Madeira. The island and their Wines“, dass, bis es 1993 verboten wurde, Tinta negra-Weine unter den Namen der damals sog. „noblen“ Rebsorten verkauft wurden. Vielleicht ist das der Grund, dass Tinta negra jahrzehntelang nicht als Rebsortenbezeichnung verwendet werden durfte..




Bastardo

Obwohl die Rebsorte Bastardo zu den sog. empfohlenen Rebsorten gehört, hat sie in der Madeiraweinproduktion immer eine untergeordnete Rolle gespielt. Sie ist im Gegensatz zu Sercial, Verdelho, Boal, Malvasia, Terrantez und Moscatel eine rote Rebsorte.

Bastardo – zu deutsch kleiner Bastard – wird so genannt, weil es eine sehr problematisch anzubauende Rebsorte ist, was sich daran zeigt, dass insgesamt nur 1,6 ha Anbaufläche für den Anbau von Bastardo genutzt werden.

Sie ist identisch mit der französischen Rebsorte Trousseau, die auch im Norden Portugals zu finden ist.

Artur de Barros e Sousa war der einzige Madeiraweinproduzent, der Bastardo-Weine im Standard-Sortiment hatte, allerdings baute er sie trocken aus. Als Vintag-Weine sind mir folgende Bastardos bekannt:

  • 1969 Bastardo Cossart Gordon
  • 1954 Bastardo Blandy’s
  • 1927 Bastardo Adegas de Torreao
  • 1927 Bastardo D‘Oliveira
  • 1927 Bastardo Leacock’s
  • 1875 Bastardo Cossart Gordon
  • 1875 Bastardo Shortridge Lawton
  • 1875 Bastardo Welsh Brothers
  • 1870 Bastardo Blandy’s
  • 1836 Bastardo TTC Lomelino

 

Auf Wunsch Ricardo Freitas baute Teófilo Cunha 2004 Bastardo auf seinen Feldern in Sao Jorge wieder an. Die erste Ernte im jahr 2007 ergab weniger als 400 kg. Der daraus gewonnen Wein wurde im canteiro-Verfahren ausgebaut und Ricardo Freitas war überrascht, dass Bastardo – im Vergleich zu anderen Rebsorten Madeiras – schneller oxidierte.D


2008 konnte von den Feldern nicht eine einzige Traube geerntet werden, aber seit 2009 produzieren die Felder jährlich gute Ernten.


Barbeito Bastardo Duas Pipas (medium-dry)

Im August 2019 wurde der zweite Bastardo aus dem Hause Barbeito abgefüllt. Dieser Blend besteht, wie der Name schon sagt, aus Weinen zweier Fässer, einem 400-Liter-Fass mit Bastardo aus dem Jahr 2010 und einem 700-Liter-Fass aus dem Jahr 2012. Insgesamt ergab dieser Blend 1700 Flaschen zu 500 ml.


Barbeito Bastardo Tres Pipas – Old Reserve (medium-dry)

Auf „duas pipas“ folgte „tres pipas“; in diesem Blend, der 2.139 Flaschen zu 500 ml ergab, sind Weine aus den Jahren 2009, 2010 und 2011 verschnitten. Der 2010er Jahrgang wurde per Maischegärung, die anderen beiden Jahrgänge per Mostgärung hergestellt.


„Bastardo 50 years old – Avo Mario“ (medim-sweet)

Im Juni 2017 wurde der erste Bastardo aus dem Hause Barbeito abgefüllt, der „Bastardo 50 years old – Avo Mario“ (medim-sweet) , den Ricardo Freitas seinem Großvater gewidmet hat. In diesem Blend finden sich zum einen die ältesten Barstardo-Weine, die Mario Barbeito seinem Enkel hinterlassen hat: einen Bastardo 1870, der in demijohns lagerte und eine 1950er Tinta Negra (2,2%) und zum anderen Bastardoweine aus den Jahren 2007 und 2009. Mehr zu diesem Wein finden Sie hier.


Barbeito Bastardo Reserva Especial

Im November 2021 wurde der „Bastardo Reserva Especial“ von Barbeito herausgegeben. Dieser Wein, der aus drei Jahrgängen verschnitten wurde, ergab 2184 Flaschen à 500 ml.


Barbeito Mistura de Bastardo 20 years old

Die Basis dieses Weins ist der 2007er Bastardo, der mit anderen, deutlich älteren Bastardo-Weinen, die in 5-Liter-Demijohns gelagert wurden, verschnitten. Von diesem Blend wurden im April 2021 67 Flaschen abgefüllt.



Moscatel



Auf Madeira werden verschiedene Moscatel-Reben (dt.: Muskateller) angebaut, im Wesentlichen als Tafeltrauben. Vereinzelt wird hieraus auch ein süßer Madeirawein hergestellt. Barros e Sousa boten einen fantastischen Moscatel Reserva Velha an, einen Verschnitt aus mehreren Jahrgängen, deren Alter nicht bekannt war bzw. ist. D’Olivera, die Barros e Sousa im Jahr 2013 aufgekauft haben, bieten inzwischen drei Moscatel an:


    D’Oliveira Moacatel 1875

    D’Oliveira Moscatel 1900

    D’Oliveira Moscatel Graudo 1900


und sind damit – meines Wissens – der einzige Weinproduzent, der noch Moscatelweine im Repertoire hat.



Die beiden 1900er Moscatels stammen vom selben Weinfeld und aus der selben Ernte. Der Moscatel Graudo 1900 wurde 2020 abgefüllt, der andere 1900er Moscatel in den 70er Jahren in Demijohns abgefüllt; beide Weine reiften in verschiedenen Fässern. Durch unterschiedlichen Fassausbau und unterschiedliche Dauer des Ausbaus sind die Weine verschieden. Da sich inzwischen das IVBAM die Nomenklatur geändert hat, muss der 2020 abgefüllte Moscatel als Moscatel Graudo gekennzeichnet werden.



Bei dieser Rebsorte handelt es sich um Muscat of Alexandria, die sich im gesamten Mittelmeerraum findet und auch als Moscatel de Setúbal bereitet wird.


Bei Henriques & Henriques lagert noch ein Fass Moscatel aus dem Jahr 1978, das bis heute noch nicht auf Flaschen gezogen wurde.


Das Fass, mit seinem 700 l Fassungsvermögen, beihaltete

im Jahr 2006 noch 510 l, 

im Jahr 2009 500 l und 

im Jahr 2019 nur noch 440 l.


 (Dieser Schwund ist mit Sicherheit nicht nur auf die Evaporation [Verdunstung] zurückzuführen, sondern auch auf Entnahmen zur Verkostung bzw. Analyse.) Trotzdem reift der 1978er Moscatel nach wie vor auf der obersten und damit wärmsten Etage bei Henriques & Henriques.


Ich bin sehr gespannt, wann dieser Wein erscheinen wird.




Als Moscatels ohne Jahrgangbezeichnung sind mir


    Barros e Sousa Moscatel Reserva velha und

    Vinhos Justino Henriques Golden Moscatel



bekannt. Als Jahrgangsweine finden sich


    Barbeito Moscatel 1955

    Barbeito Moscatel 1952

    D’Oliveira Moscatel 1900

    D’Oliveira Moscatel Graudo 1900

    Leacock Moscatel 1900

    Madeira Wine Company Moscatel 1900

    Power Drury Moscatel 1900

    Shortrige and Lawton Moscatel 1900

    Cossart Gordon Moscatel 1895

    D’Oliveira Moscatel 1875

    Barbeito Moscatel 1856

    J. C. A. & C. Moscatel 1795

    J. C. A. & C. Moscatel 1793 


Bei Henriques & Henriques wird heute noch ein 1978er Moscatel im Fass ausgebaut. 




Listrao


Bei der auf Porto Santo angebauten Rebsorte handelt es sich um dieselbe Rebsorte, die unter dem Namen Palomino Fino in Spanien für die Sherryherstellung verwendet wird und als Malvasia Rei in Portugal angebaut wird. Als Rebsorte für Madeirawein hat sie nie eine Rolle gespielt: Mir ist ein Vintage-Wein und zwei Non-Vintages bekannt:

Barros e Sousa hatten vor vielen Jahren einen Listrao im Repertoire, aber seit ca. 2005 wurde er nicht mehr aufgelegt. Interessanterweise haben die "newcomer" unter den Madeiraweinproduzenten, die Madeira Vintners 2019 ebenfalls einen Listrao herausgegegeben und zwar einen 5jährigen, der inzwischen schon ausverkauft ist.


Als Vintage ist mir nur ein Listrao bekannt: Blandy’s Listrao 1977, der im Jahr 2021 nach 44 Jahren Fassreife abgefüllt wurde. Die Trauben stammen von der Quinta do Ribeiro Salgado, die William Leacock gehörte. Heute wachsen auf der Quinta do Ribeiro Salgado keine Listrao-Trauben mehr.